Erntebericht 2021

Leider kam es in der Nacht vom 8. auf den 9. April zu einem Spätfrost, der einen großen Teil der unteren Weinberge beschädigte, insbesondere jene, die mit Sangiovese bepflanzt waren. Diese Traube ist besonders früh in der Keimung. Glücklicherweise waren Nutzpflanzen in Höhenlagen über 200 m von diesem Problem nicht betroffen.
Die Frühlingstemperaturen blieben bis Juni außergewöhnlich unterdurchschnittlich und diese ausgesprochen kühlen Nächte ermöglichten eine üppige Blattentwicklung und die Bildung besonders langer Trauben, eine üppige Blüte und einen anschließend guten Fruchtansatz. Diese günstigen Bedingungen und ein darauf folgender sehr heißer Sommer mit besonders hohen Temperaturen, unterbrochen von mehreren Episoden mäßiger Regenfälle und einem deutlichen Temperaturabfall (der zum klassischen Septemberklima mit sonnigen Tagen und kühlen Nächten führte), trugen maßgeblich dazu bei, dass sich die Farbe und der Geschmack der Früchte entwickeln konnten und sie den idealen Reifegrad erreichten.
Die Obstmenge war deutlich unterdurchschnittlich, dafür aber von hervorragender Qualität.
Die Früchte waren vollkommen gesund, mit optimaler Zusammensetzung und Konzentration. Es genügt zu sagen, dass der Jahrgang 2021 sicherlich einer der besten des letzten Jahrzehnts ist.