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Vin Santo del Chianti Rufina

Trebbiano Toscano, Malvasia del Chianti.

Der Vinsanto wir nur in den besten Jahrgängen und in beschränkter Menge produziert. Die Produktion folgt fast ganz den traditionellen Verfahren. Dieser Dessertwein ist vor allem das Ergebnis der Hingabe, Aufmerksamkeit und Phantasie aller Menschen, die an der Entstehung dieses edlen Tropfens beteiligt sind.

COD: FB060

Weinjahrgänge

Erntebericht 2018

Im Allgemeinen gab es nach einem milden und wenig regnerischen Januar ab Februar Niederschläge, die weit über dem Normalwert lagen und dazu beitrugen, die Wasserreserven des Bodens nach der Dürre des letzten Jahres wieder auszugleichen.
Der April hingegen war trocken und sehr heiß, mit Maximaltemperaturen, die zu den höchsten der letzten Jahrzehnte zählten. Auch in den Monaten Mai und Juni lagen die Temperaturwerte und die Niederschläge über dem Durchschnitt des Zeitraums. All dies schuf eine erhebliche Feuchtigkeit, die insbesondere den Befall durch Falschen Mehltau und Echten Mehltau begünstigte, was die Winzer mit mehreren Behandlungen ernsthaft forderte.
Die Monate Juli und August waren kühler als der Durchschnitt und von kurzen Temperaturspitzen über dem Mittelwert geprägt, denen oft Gewitterstürme folgten. Am Ende der Sommermonate verzeichnete die Reife einige Tage Verspätung gegenüber dem Durchschnitt.
Die Monate September und Oktober verliefen jedoch sehr günstig und ermöglichten eine reguläre und geplante Ernte. Dieser Zeitraum war von warmen und hellen Tagen, oft auch windig, und regenfreien Phasen gekennzeichnet.
Es konnten also perfekt gesunde und reife Trauben geerntet werden, mit guter Konzentration, intensiven und frischen Fruchtaromen und einer ausgezeichneten Säurebalance. Die Menge lag im Durchschnitt.

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Erntebericht 2017

Der Jahrgang 2017 war definitiv ein sehr besonderer und unzweifelhaft einer der anspruchsvollsten, das Ergebnis war am Ende jedoch hervorragend, wenn nicht sogar ausgezeichnet.
Der Austrieb erfolgte aufgrund des besonders milden Winters recht früh, und als die Vegetation Mitte April bereits weit fortgeschritten war, kam es zu einem Spätfrost, der den potenziellen Ertrag reduzierte, wenn auch nicht in beträchtlichem Maße.
Nach einigen Regentagen Anfang Mai folgte eine der längsten Trockenperioden, die es je in der Toskana gegeben hat, verschärft durch sehr hohe Temperaturspitzen in den Monaten Juli und August. Glücklicherweise konnte die Region Rufina dank ihrer besonderen nördlichen Lage nahe des Apennins von einigen sommerlichen Schauern und etwas gemäßigteren Temperaturen profitieren, was den Reben half, die Trockenheit besser zu überstehen und vor allem extremen Wasserstress zu vermeiden.
Anfang September änderte sich zudem das Klima, es kühlte ab und es gab einige Regenfälle, was es der Pflanze ermöglichte, die Reifung unter normalen Bedingungen abzuschließen.
Die Lese erfolgte etwa 10 Tage früher und fand bei trockenem, kühlem Klima regulär statt.
Der Ertrag fiel deutlich geringer aus als der Durchschnitt, teils wegen der geringeren Anzahl an Traubenbüscheln, aber vor allem wegen der reduzierten Größe der Beeren. Erschwerend kam hinzu, dass auch die Saftausbeute sehr gering war.
Die Weine, die wir erhalten haben, sind nicht nur besonders konzentriert, strukturiert und farbintensiv, wie wir es erwartet hatten, sondern haben uns auch damit überrascht, dass sie intensive und frische Fruchtnoten sowie eine gute Säure beibehalten haben. Man kann also davon ausgehen, dass aus dem Jahrgang 2017 sowohl angenehme und fruchtige junge Weine als auch Weine für eine lange Reifung hervorgehen werden. So wird dieser Jahrgang wahrscheinlich sowohl für den geringen Ertrag als auch für die exzellente Qualität der erzeugten Weine in Erinnerung bleiben.

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Erntebericht 2016

Nach einem recht warmen Winter erfolgte der Austrieb ziemlich früh, aber glücklicherweise gab es keine Frühjahrsfröste. Der Frühling war kühl und regnerisch, was uns zu zahlreichen Behandlungen zwang, um den Ausbruch der Peronospora (Falscher Mehltau) zu verhindern.
Die Regenfälle störten jedoch nicht die Blüte und der Fruchtansatz war recht üppig. Der eigentliche Sommer kam erst Ende Juni/Anfang Juli, als die Temperaturen anstiegen und die ersten längeren niederschlagsfreien Perioden begannen.
Jedoch wurden für die Rebe nie kritische Temperaturwerte erreicht, die zudem von den reichlichen Wasserreserven profitieren konnte, die sich im Winter und Frühling angesammelt hatten. Der August und fast der gesamte September waren sehr sonnig und windig, ohne jedoch kritische Temperaturen zu erreichen.
Die Rebe befand sich daher während der gesamten Reifephase in einem Zustand sehr leichten Wasserstresses, was es ihr ermöglichte, besonders hohe Qualitätsspitzen zu erreichen, ohne den Reifeprozess zu beeinträchtigen.
Im September ermöglichten die beginnenden kühlen Nächte und die damit verbundene deutliche Temperaturdifferenz zwischen Tag und Nacht, dass die Trauben ihr aromatisches Potenzial optimal entwickeln und die Säurewerte auf einem nicht zu niedrigen Niveau gehalten werden konnten. Die Lese, die ohne Unterbrechungen oder Störungen durch Regen stattfand, erlaubte es uns, Trauben in perfektem Gesundheitszustand und mit optimalem Reifegrad zu ernten.
Zudem hat die Trockenperiode im August und September auch das Verhältnis von Schalen zu Saft in der Beere erhöht, was zu besonders hohen Konzentrationen in den Mosten führte. Kurz gesagt, der Jahrgang 2016 hat alle Voraussetzungen, um einer der besten der letzten Jahre zu werden.

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Report Vendemmia 2015

È considerata una vendemmia memorabile: la vegetazione è iniziata non troppo presto, evitando di soffrire problemi con le gelate tardive.

La primavera ha avuto frequenti piogge alternate a periodi quasi estivi. Questo ha reso difficile gestire la difesa contro le malattie fungine, ma ha facilitato la fioritura e lo sviluppo dei giovani acini.

Dalla fine di giugno alla fine di agosto abbiamo avuto i classici due mesi molto caldi. Questi sono stati però interrotti a volte da temporali estivi che hanno fornito abbastanza acqua per evitare che le viti soffrissero la siccità.

Alla fine di agosto il tempo è cambiato, abbiamo avuto un po’ di pioggia, e poi è iniziato il tipico settembre toscano: soleggiato ma non troppo caldo, ventoso e con notti piuttosto fresche.

In queste condizioni le uve hanno raggiunto la piena maturazione e alla fine abbiamo potuto portare in cantina uve perfettamente mature, sane e concentrate.

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Eigenschaften

Rebsorten

Trebbiano Toscano, Malvasia del Chianti.

Ausbau

Die Trauben werden bis Anfang Februar an der Rebe belassen und erst dann als Trockenbeeren gekeltert. Anschließend gärt der Wein in Fässchen aus französischem und slawonischem Eichenholz, wo er nach fünf Jahren zur vollen Reifung kommt.

Charakteristische Merkmale

Goldgelb mit bernsteinfarbenen Reflexen. An der Nase sehr intensiv, komplex, anhaltend, ätherisch. Markante Akzente von Trockenobst, Vanille, Orangenschale, Weihrauch. Am Gaumen ist er süß, körperreich und ausgewogen mit langem Finale.

Formate

0,375 l

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